Wald Foerderung
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Verstärkte Förderung des Waldumbaus im Privatwald

Die Födermittel für waldbauliche Maßnahmen im Privat- und Körperschaftswald wurden 2008 erheblich aufgestockt.

Ziel der Förderung ist insbesondere der nachhaltige Waldumbau angesichts des Klimawandels. Einen jetzt gepflanzten Baum erwartet im hiesigen Raum eine bis zu 2 Grad höhere Jahresdurchschnitttemperatur spätestens im letzten Viertel unseres Jahrhunderts.

Laubbäume wie Buche, Eiche und Ahorn oder auch die Tanne kommen damit besser zurecht als die Fichte und Kiefer. Letztere werden von Klimaänderungen am stärksten betroffen sein. Deshalb liegt die Zukunft der bayerischen Wälder in einer gesunden Mischung. Gastbaumarten wie Douglasien können in den Mischbeständen vermehrt berücksichtigt werden.

 

Die Leiter der Forstreviere des Amtes für Landwirtschaft und Forsten ("ALF") Pfaffenhofen beraten die Waldbesitzer zu den Fördermöglichkeiten und zur Baumartenwahl.

Fördermittel stehen insbesondere zur Verfügung für:

Planmäßige Wiederaufforstungen (mit Vorbau und Umbau), Wiederaufforstung nach Schadensereignissen: Einbringung von Laubhölzern und Tanne
Gesicherte Naturverjüngungen (mit mindestens 30% Laubholz)
Erstaufforstungen mit Misch- und Laubwald
Jugendpflege in Misch- und Laubwäldern

Die Fördergelder betragen rund 2.000 bis 5.000 Euro pro Hektar für Wiederaufforstungen oder Erstaufforstungen einschließlich einer fünfjährigen Pflegeprämie. Die niedrigeren Fördersätze gelten z. B. für die Einbringung der Tanne, die höchsten Förderbeträge für Buche und Eiche.

Eine Förderung bereits begonnener Maßnahmen (einschließlich Pflanzenbestellung) ist leider nicht möglich.

ALF Pfaffenhofen, "Forstbereich"

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Letzte Änderung: 17.04.2008